Sommercamp 2026

Gott ist größer als meine Herkunft, größer als Unmögliches und größer als ich selbst. Mit diesen Gedanken und der Geschichte von Mose haben wir uns auf unserem diesjährigen Sommercamp beschäftigt. In der ersten Sommerferienwoche waren wir mit 170 Leuten in Unterwilzingen unterwegs. Gemeinsam mit den Stämmen aus Pfullingen und Reutlingen erlebten unsere Kundschafter, Pfadfinder und Pfadranger eine Woche voller Gemeinschaft, Herausforderungen und besonderer Momente. Schon am ersten Tag waren alle Hände gefragt. Die Kinder nahmen den Aufbau ihrer Teamplätze selbst in die Hand und sorgten dafür, dass wir gemeinsam draußen wohnen und kochen konnten. Jedes Team war dabei selbst für das Kochen über dem eigenen Feuer verantwortlich. Begrüßt wurde man auf unserem Platz von einer selbst gebauten Pyramide als Eingangstor. Nach dem Frühstück trafen wir uns jeden Morgen zum Appell mit Theater und Lobpreis. Stück für Stück lernten wir Mose kennen – von seiner Herkunft über seine Berufung bis zu seiner Aufgabe beim Pharao. In den Andachten und Teamzeiten beschäftigten wir uns damit, was wir daraus für unser eigenes Leben mitnehmen können. Für die Kundschafter stand dabei im Mittelpunkt: Gott hilft, denkt, verspricht, handelt, rettet und bleibt XXXL! Auch beim Ratslagerfeuerabend nahmen wir uns gemeinsam Zeit, Gott mit Liedern zu loben und zu beten. Natürlich kam das übrige Campleben nicht zu kurz. Es gab Workshops und einen Markttag, bei dem jedes Team Essen zubereitete und zum Verkauf anbot. Bezahlt wurde mit Rangerdollar, und beim Schlendern über den Platz konnte man entdecken, was in den anderen Teamküchen entstanden war. Die ganze Woche über war es sehr heiß. Umso dankbarer waren wir für die Lauter direkt neben dem Campplatz, wo wir Abkühlung fanden – teilweise sogar in Kanus. Und auch die vielen Heuschrecken werden uns wohl als kleine Mitbewohner unseres Camps in Erinnerung bleiben.
So blicken wir auf eine Woche zurück, in der wir zusammen angepackt, gekocht, Neues erlebt und unseren Glauben geteilt haben.

Caro Vollmer